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Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst!

Wir als Internationales Mainzer 1. Mai-Bündnis solidarisieren uns mit allen Kolleginnen und Kollegen, die derzeit in der Tarifrunde TVÖD kämpfen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen und fordern die vollständige Umsetzung der Forderungen von ver.di:

  • 8 %, mindestens 350,- Euro mehr Lohn
  • 3 zusätzliche freie Tage (plus 1 für Gewerkschaftsmitglieder) und
  • die Einführung des Meine-Zeit-Kontos.

Für einen solchen Abschluss ist genug Geld da, es wird nur falsch ausgegeben.

Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber behauptet, die historische Verschuldung von 160 Milliarden Euro setze „klare Grenzen.“ Die Forderung der Arbeiterinnen und Arbeiter sei daher „realitätsfern“.

Dabei ist Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. 2 Prozent des BIP werden für Aufrüstung und Militär ausgegeben. Das hört sich nach wenig an, bedeutet aber: über 80 Milliarden Euro. Bei 3,5 Prozent sind es schon 155 Milliarden. Das wäre fast ein Drittel des gesamten Bundeshaushalts – nur für Rüstung! Diese Geld soll aus dem Sozialetat geholt werden. Das Geld, was jetzt angeblich fehlt ist also vorhanden. Es wird jedoch für Bomben und Raketen ausgegeben.

Deutschland hat die viertmeisten Superreichen weltweit. Während unsere Forderungen angeblich überzogen sind, werden die Reichen weiter entlastet. Dass es mit dem Meine-Zeit-Konto eine Forderung gibt, mit der wir, wenn auch nur in geringem Maße, über unsere Arbeitszeit verfügen könnten, bringt die Gegenseite erst recht in Rage.

Der Tarifkampf geht uns alle an!

Ein guter Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst ist im Interesse aller Arbeiterinnen und Arbeiter. Er ist gut für die Menschen, die dort arbeiten. Er ist auch gut für alle anderen, die nicht wollen, dass unsere Schulen, Krankenhäuser, Sozialdienste und die öffentliche Infrastruktur kaputtgespart wird.

Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Hoch die internationale Solidarität!